Gesundheits-, Krankenpflege, Erste Hilfe
Wertvolle Informationen zur Krankenpflege und Gesundheitspflege sowohl für den Einzelnen, als auch für pflegendes Personal zur beruflichen Weiterbildung. Erste Hilfe - Verhalten bei einem Unfall auch mit Kleinkindern
27.05.2026 −
Hannover
Für professionelle Betreuungskräfte und Pflegende ist der Umgang mit Gefühlen wie Ekel, Aggression, Scham und Trauer und dem Erleben von Leid im Betreuungs- und Pflegealltag eine besondere Belastung. Inhalte: • Gefahren von mangelnder professioneller Distanz und Grenzüberschreitungen: chronische Erschöpfung, Gewalt, Berufsflucht etc. • Empathie vs. Mit-leiden: Selbstwahrnehmung, Selbstfürsorge, Abgrenzung • Praktische Übungen für einen reflektierten Umgang mit den ,,schwierigen Gefühlen“ und den „schwierigen Situationen“ • Entwicklung einer eigenen professionellen Haltung: Wieviel Nähe oder Distanz brauche ich? • Reflexion der Umsetzbarkeit im eigenen Praxisfeld • Erfahrungsaustausch
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21.04.2026 −
Hannover
Seit dem 01.02.2024 gelten in der ambulanten Pflege neue Maßstäbe und Grundsätze für die Qualitätssicherung (§ 113 SGB XI). Mitarbeiter:innen, die in der ambulanten Betreuung arbeiten und dort Betreuungsleistungen erbringen, müssen eine Qualifikation entsprechend den Richtlinien nach § 53b SGB XI (Betreuungskräfte-RL) aufweisen. An diesen beiden Seminartagen wollen wir auf die spezifischen Besonderheiten in der ambulanten Betreuung eingehen, wie: • Häufige Krankheitsbilder in der ambulanten Betreuung • Tagesstruktur und Beschäftigungsmöglichkeiten in der ambulanten Betreuung • Maßnahmen zur Milieugestaltung • Biographiearbeit • Umgang mit herausfordernden Verhaltensweisen • Umgang mit pflegenden Angehörigen Den Schwerpunkt bilden vielseitige Aktivierungsangebote, die sich insbesondere für den Einsatz in der ambulanten Betreuung eignen. Inhalte: • Welche Aktivierungsmaterialien setze ich ein? • Wie entwickele ich daraus Beschäftigungsmöglichkeiten + Spiele? • Welche unterschiedlichen Kompetenzen der Senior:innen kann ich aktivieren? • Erfahrungsaustausch und Reflexion
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08.10.2026 −
Hannover
Dieses Seminar ist für Fortgeschrittene konzipiert, die bereits über Grundlagen und Erfahrungen in der Dokumentation und Maßnahmenplanung verfügen. Auf dieser Basis wollen wir auf Fragen und Probleme aus der täglichen Arbeit im Umgang mit Maßnahmenplanung und Dokumentation eingehen. Anhand von Fallbeispielen erfolgt ein breiter praktischer Übungsteil. Gerne gehen wir auf die von Ihnen mitgebrachten Fragen ein. Inhalte: • Kurze Einführung und Auffrischen der wichtigsten Grundlagen • Was gibt es Neues? • Praktische Fallbeispiele • Erfahrungsaustausch und Reflexion
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11.06.2026 −
Hannover
Es gibt sie in fast jeder Einrichtung: Bewohner:innen mit "herausforderndem Verhal-ten". Und in fast jeder Einrichtung stehen die Mitarbeiter:innen diesem Phänomen eher hilflos gegenüber. Was kann man tun, wenn man dem als herausfordernd empfundenen Verhalten nicht mit Schärfe oder Lautstärke begegnen möchte? Das Seminar begibt sich mit Ihnen auf die Suche nach Ursachen und Lösungsstrategien. Inhalte: • Verstehen einer "anderen Erlebniswelt" • Kontakt- und Beziehungsgestaltung im Kontext des personenzentrierten Ansatzes • Grundüberlegungen zum herausfordernden Verhalten • Strukturierte, zielorientierte Vorgehensweise anhand eines Handlungsmodells • Zusätzliche, erschwerende Faktoren: biografische Prägung, Krankheiten, Heimadaption • Reflexion der Umsetzbarkeit im eigenen Praxisfeld • Erfahrungsaustausch
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07.05.2026 −
Hannover
Immer mehr Menschen aus anderen Herkunftsländern finden ihren Weg in unsere Pflege- und Betreuungseinrichtungen. Dies fordert sowohl den Betreuungs- und Pflegekräften, als auch den Pflegebedürftigen viel ab. Wie können die Mitarbeiter:innen und Teilnehmer:innen in diesem Seminar interkulturell geschult werden, um eigene Gefühls-, Denk- und Verhaltensmuster zu reflektieren? In diesem Workshop wird die Möglichkeit gegeben, neugierig und achtsam mit sich selbst und mit dem vermeintlich Fremden umzugehen. Inhalte: • bestimmte Rituale, Sitten, Gebräuche • unterschiedliche Religionen • traditionelle Erziehungs-, Werte- und Lebensmuster • verschiedene Sozial- und Familienstrukturen • das Rollenverständnis von Mann und Frau in verschiedenen Gesellschaften • Was kann in die Arbeit der sozialen Betreuung eingebaut werden, damit Migrant:innen in die soziale Gemeinschaft integriert werden können? • Erfahrungsaustausch und Reflexion
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18.08.2026 −
Hannover
02.11.2026   08:30 Uhr     Hannover  
Alltagsunterstützer:innen werden dringend gesucht. Einsatzkräfte zur Unterstützung im Alltag können als Arbeitnehmende aber auch als Selbstständige tätig werden. Die Qualifizierung nach § 45a SGB XI befähigt Betriebe und Privatpersonen diese haushaltsnahen Dienstleistungen und/oder alltagsunterstützende Dienste anzubieten und über die gesetzlichen Pflegekassen/privaten Pflegversicherungen abzurechnen. Zielgruppe von Angeboten zur Unterstützung im Alltag sind pflegebedürftige Menschen und ihre pflegenden An- und Zugehörigen. Angebote zur Unterstützung im Alltag (AzUA) sollen pflegende Angehörige entlasten und pflegebedürftige Personen bei der Bewältigung ihres Alltags im häuslichen Umfeld unterstützen und begleiten. Die Hilfen, tragen mit dazu bei, pflegebedürftigen Personen möglichst lange einen Verbleib in ihrer häuslichen Umgebung zu ermöglichen, ihre sozialen Kontakte aufrechtzuerhalten und den Alltag mit Unterstützung zu bewältigen. Die Angebote richten sich an den Bedarfen der Menschen mit Pflegebedarf sowie ihren An- und Zugehörigen aus. Folgende Leistungen können im Rahmen von AzUA erbracht werden: • Einzelbetreuung von pflegebedürftigen Personen stunden- oder tageweise, Freizeitgestaltung, Biographiearbeit und Gedächtnistraining • Gruppenbetreuung von pflegebedürftigen Personen gemeinsame Aktivitäten, z. B. Singen und Basteln, in geeigneten Räumlichkeiten • Entlastungsangebote für Pflegende Unterstützung zur besseren Bewältigung des Pflegealltags, z. B. Stärkung der Selbsthilfe und Selbstfürsorge, Pflegenden zuhören, Hilfe bei der Strukturierung und Organisation • individuelle Entlastungsangebote im Alltag z. B. Botengänge, Begleitung bei Arztbesuchen, Behördengängen, Wocheneinkäufen und sonstigen Erledigungen, gemeinsames Kochen, pflegen sozialer Kontakte • Entlastung durch hauswirtschaftliche Dienstleistungen z. B. Reinigungsarbeiten im Haushalt, Wäschepflege, Blumenpflege Zielgruppe: Die Schulung richtet sich an alle interessierten Personen und Institutionen, die Angebote zur Alltags-Unterstützung machen möchten. • Reinigungsfirmen, die eine Anerkennung nach § 45a SGB XI anstreben • Personen, die sich in diesem Bereich selbstständig machen möchten • Arbeitssuchende, die Ihre Chancen am Arbeitsmarkt erhöhen möchten • Personen, die solche Angebote als Nebenjob ausüben möchten • Personen, die ehrenamtlich tätig werden möchten (Nachbarschaftshilfe) Zugangsvoraussetzungen: Für die Teilnahme an diesem Qualifizierungskurs sind keine besonderen Vorkenntnisse erforderlich. Sie sollten Menschen mit Krankheit, Pflegebedürftigkeit oder Behinderung gegenüber respektvoll, freundlich und aufgeschlossen sein, außerdem umgänglich, teamfähig, flexibel und zuverlässig. Sie benötigen keine pflegerische Grundqualifikation. Durch das Landesamt für Soziales, Jugend und Familie können Sie sich im Nachgang anerkennen lassen. Für die Anerkennung bedarf es einer Teilnahme an einem Erste-Hilfe-Kurs (§ 19 FeV Führerschein-Kurs) sowie einer Belehrung nach § 43 IFSG des Gesundheitsamtes, die NICHT Inhalt dieser Schulung sind.
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20.04.2026 −
Hannover
Angebote zur Unterstützung im Alltag (AzUA) nach §45a SGB XI sollen pflegende Angehörige entlasten und pflegebedürftige Personen bei der Bewältigung ihres Alltags im häuslichen Umfeld unterstützen und begleiten. Die Hilfen, tragen mit dazu bei, pflegebedürftigen Personen möglichst lange einen Verbleib in ihrer häuslichen Umgebung zu ermöglichen, ihre sozialen Kontakte aufrechtzuerhalten und den Alltag mit Unterstützung zu bewältigen. Ein wichtiger Bereich dabei ist die Einzelbetreuung von pflegebedürftigen Personen stunden- oder tageweise in Form von Biographiearbeit und Gedächtnistraining, gemeinsame Aktivitäten, z. B. Singen und Basteln. Den Schwerpunkt des heutigen Fortbildungstages bilden vielseitige Aktivierungsangebote, die sich insbesondere für den Einsatz in der häuslichen Umgebung eignen. Inhalte: • Welche Aktivierungsmaterialien setze ich ein? • Wie entwickele ich daraus Beschäftigungsmöglichkeiten + Spiele? • Welche unterschiedlichen Kompetenzen der Senior:innen kann ich aktivieren? • Erfahrungsaustausch und Reflexion
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09.09.2026 −
Hannover
Angebote zur Unterstützung im Alltag (AzUA) nach §45a SGB XI sollen pflegende Angehörige entlasten und pflegebedürftige Personen bei der Bewältigung ihres Alltags im häuslichen Umfeld unterstützen und begleiten. Die Hilfen, tragen mit dazu bei, pflegebedürftigen Personen möglichst lange einen Verbleib in ihrer häuslichen Umgebung zu ermöglichen, ihre sozialen Kontakte aufrechtzuerhalten und den Alltag mit Unterstützung zu bewältigen. Bewegung ist verbunden mit Freiheit, Unabhängigkeit und Selbstständigkeit. In diesem Seminar lernen die Teilnehmenden einen Blick dafür zu entwickeln, die Aktivitäten im Alltag der Bewohner unter dem Bewegungsaspekt zu betrachten und für »Kreative Ideen« zur Bewegungsförderung zu nutzen. Inhalte: • Veränderungen im Alter hinsichtlich Bewegung • Entdecken von Bewegungsspielräumen im Alltag • Kreative Ideen zur Bewegungsförderung und zum Erhalt der Alltagsmotorik entwickeln • Alternativen zu teuren Hilfsmaterialien • Erfahrungsaustausch und Reflexion
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12.11.2026 −
Hannover
Der Begriff „Ayurveda“ steht für eine indische Heilkunde, die schon seit 5000 Jahren praktiziert wird und sich auf eine ganzheitliche Harmonie von Körper, Geist sowie Seele konzentriert. Übersetzt bedeutet Ayurveda „das Wissen des gesunden Lebens“. Achtsame Zuwendung in Form einer kleinen Handmassage kann Nähe und gegenseitiges Vertrauen fördern und den Umgang miteinander, im nicht immer leichten Pflege- und Betreuungsalltag, erleichtern. Die Handmassage ist eine Streicheleinheit für Körper und Seele. Sie schenkt Berührung, Wärme und Nähe. Wer schon selbst einmal in den Genuss einer Massage gekommen ist, weiß um die wohltuende und zugleich entspannende Wirkung. Die Teilnehmenden erlernen in diesem Seminar die ayurvedischen Techniken. Inhalte: • Einführung in die ayurvedische Technik der Handmassage • Besonderheiten bei der Anwendung bei Senioren • Kriterien der Vor- und Nachbereitung • Erfahrungsaustausch und Reflexion Mitzubringen sind: eigene Wunschpflegeprodukte/ 2 Handtücher/ 1 'Wanne' oder Schale (Handbad)
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18.06.2026 −
Hannover
Ballspiele schaffen mehr als Bewegung – sie fördern Begegnung, Reaktion und Lebensfreude. Diese Fortbildung zeigt Betreuungskräften, wie sie mit einfachen, vielseitigen Ballspielen gezielt die Mobilität, Koordination und das soziale Miteinander älterer Menschen stärken können. Egal ob im Sitzen oder Stehen, mit weichen oder besonderen Bällen – die Angebote lassen sich individuell anpassen und sorgen für Schwung, Aktivierung und Spaß im Betreuungsalltag. Neben vielen praxiserprobten Spielideen vermittelt die Fortbildung Grundlagen zur Bewegungsförderung und bietet Raum für Selbsterfahrung und Reflexion. Inhalte: • Vermittlung kreativer Ballspielideen für Gruppen- und Einzelangebote • Einsatz verschiedener Ballmaterialien und deren Wirkung • Förderung von Beweglichkeit, Koordination und Reaktion • Aktivierung der Wahrnehmung und Konzentration • Stärkung von Kommunikation und sozialem Miteinander • Grundlagen zu motorischer Förderung im Alter • Sicherheit im Umgang mit heterogenen Gruppen • Selbsterfahrung und Reflexion zur eigenen Haltung und Wirkung
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18.08.2026 −
Hannover
Die zwischenmenschliche Kommunikation bietet nicht nur die Basis für das alltägliche Leben, sondern ist auch eine elementare Grundlage der Betreuung. Wenn die Fähigkeit der verbalen Kommunikation abnimmt, ist es wichtig, weiterhin mit den Pflegebedürftigen in Kontakt zu bleiben. Basale Aktivierung bietet die Möglichkeit, durch nonverbale Kommunikation verschiedene Reize auszulösen, um die Sinne anzusprechen. Die unterschiedlichen Sinne können je nach Einschränkung stimuliert werden. Dadurch wird die Kommunikation zwischen der pflegebedürftigen Person und der pflegenden oder betreuenden Person aufrechterhalten und verbessert. Nach einem Schlaganfall kann Basale Stimulation dabei helfen, neue Wege der Kommunikation zu lernen oder bestimmte Erinnerungen zu provozieren, die bei der Rehabilitation hilfreich sind. Für schwer demente Menschen kann Basale Aktivierung einen Weg aufzeigen, mit der Außenwelt in Kontakt zu bleiben. Inhalte: • Theoretische Einführung • Wahrnehmungsübungen • Selbstwahrnehmung • Partner- und Gruppenarbeit • Viele praktische Übungen und Anleitungen zur Basalen Aktivierung • Erfahrungsaustausch und Reflexion Bitte bringen Sie mit: bequeme Kleidung, dicke Socken, zwei Handtücher, Handcreme oder Bodylotion
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21.10.2026 −
Hannover
Mitfühlende Berührung ist die ursprünglichste Art und Weise, durch die wir unterstüt-zend und beruhigend auf Menschen einwirken können. Akupressur bietet die Möglichkeit, ergänzend zur medikamentösen Therapie sanft Einfluss auf verschiedene Symptome zu nehmen. Ziel der Fortbildung ist es, für die Arbeit mit alten, dementen und sterbenden Menschen kurze, erprobte Akupressur-Behandlungen zu erlernen, die bei einigen wichtigen Indikationen in der Betreuung dementiell erkrankter Menschen hilfreich eingesetzt werden können. Da alle Behandlungen jeweils gegenseitig in den zwei Tagen ausprobiert werden, können nicht nur praktische Erfahrungen gesammelt, sondern deren wohltuende Wirkung sofort am eigenen Körper erfahren werden. Inhalte: • Wiederholung und Vertiefung der Inhalte des Basismoduls • Yin und Yang in Bezug auf Angst Unruhe und Demenz • Verschiedene spezifische Punktkombinationen in Bezug auf unterschiedliche yin/yang Ungleichgewichte • Handakupressur • Intensives Üben mit dem Ziel, diese Punkte sicher in den Pflege- und Betreuungsalltag zu integrieren • Erfahrungsaustausch und Supervision
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03.06.2026 −
Hannover
Mitfühlende Berührung ist die ursprünglichste Art und Weise, durch die wir unterstüt-zend und beruhigend auf Menschen einwirken können. Akupressur bietet die Möglichkeit, ergänzend zur medikamentösen Therapie sanft Einfluss auf verschiedene Symptome zu nehmen. Ziel der Fortbildung ist es, für die Arbeit mit alten, dementen und sterbenden Menschen kurze, erprobte Akupressur-Behandlungen zu erlernen, die bei einigen wichtigen Indikationen in der Betreuung dementiell erkrankter Menschen hilfreich eingesetzt werden können. Da alle Behandlungen jeweils gegenseitig in den zwei Tagen ausprobiert werden, können nicht nur praktische Erfahrungen, sondern deren wohltuende Wirkung sofort am eigenen Körper erfahren werden. Inhalte: • Einführung in die traditionelle Chinesische Medizin • Berührung – Kontakt – Akupressurpunkte • Punktkombinationen (allgemeine Anspannung, Unruhe, Angst und Schmerz, Übelkeit, Verdauung und Atemprobleme) • Umsetzung und Integration in unterschiedliche Pflege- und Betreuungssituationen • Erfahrungsaustausch + Reflexion aus der Praxis mit dementiell Erkrankten Bitte bringen Sie mit: Decke, Isomatte, Laken (kein Spannbettlaken), ein kleines Kissen, dicke Socken
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29.09.2026 −
Hannover
Musik ist ein nebenwirkungsfreies Medikament und ein Schlüssel zu unserem Herzen. Vor allem für Menschen, deren sprachliche Ausdrucksmöglichkeiten durch eine Demenz eingeschränkt sind, gewinnt Musik als nonverbales Erinnerungs-, Kommunikations- und Ausdrucksmedium eine besondere Bedeutung. Darüber hinaus können gemeinsames Singen und Musizieren helfen, zumindest kurzzeitig aus krankheitsbedingter sozialer Isolation auszubrechen. Daher braucht ein gutes Betreuungsangebot immer wieder neue Ideen. Wir starten mit unser musikalischen Zeitreise 1920 und beenden sie 1980. Dabei beleuchten wir die verschiedenen Genres, ihre Entstehung und Bedeutung. Ein bunter Mix aus Musik und neue Aktivierungsmöglichkeiten werden daraus entwickelt. Inhalte: • Berühmte Lieder aus Filmen und Werbespots • Welche Interpreten waren schon als Kinder bekannt? • Geeignete Titel zum Mitsingen und Schunkeln • Seemannslieder mal anders interpretiert • Erzählen einer Liedergeschichte • Reimen Sie Verse über Musik • Erfahrungsaustausch und Reflexion
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19.11.2026 −
Hannover
In unserer Gesellschaft dominiert das Verständnis von Demenz als Verlust geistiger und körperlicher Kräfte und damit auch als Verlust der Selbstbestimmung. So bedeutet die Diagnose Demenz für die Erkrankten und auch für ihre Angehörigen einen tiefen Einschnitt in den bisherigen Lebensalltag. Viele Selbstzeugnisse von Menschen mit Demenz zeigen, dass Betroffene im Verlauf der Erkrankung zwar in einer eigenen, für sie jedoch wertvollen Welt leben, dass sie Nähe, Vertrautheit und Geborgenheit spüren und auch weiterhin Wünsche und Bedürfnisse haben, auf die ihr persönliches Umfeld eingehen muss. Inhalte: • Was ist Selbstbestimmung? • Respektierung der Selbstbestimmung • Selbstbestimmung in den unterschiedlichen Phasen der Demenzerkrankung, früh - mittel - spät • Bedeutung von Vorausverfügungen, wie Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung, Patientenverfügung • Prüfung des aktuellen Willens • Abgrenzung zwischen den eigenen Vorstellungen, Wünschen und Werten, denen der Angehörigen und denen des Menschen mit Demenz • Strategien für eine wertschätzende Kommunikation, wie Wünsche und Bedürfnisse auch bei fortschreitender Krankheit respektiert werden können • Erfahrungsaustausch und Reflexion
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12.05.2026 −
Hannover
Passen Ihre Angebote zu den Bewohner:innen? Schließlich ist jede:r Bewohner:in anders. So heterogen die Bewohnerschaft in Bezug auf ihren biographischen Hintergrund und ihre individuellen Vorlieben ist, so facettenreich sollte sich das Betreuungsangebot gestalten. Dazu ist im Vorfeld eine sorgfältige Analyse nötig. Das bewohnerbezogene Betreuungskonzept ist eine Übersicht und bezieht sich nicht auf eine Kalenderwoche, sondern ist eine länger gültige Zusammenstellung, welche Aktivitäten prinzipiell für diese Person in Frage kommen. Die intensive Kleingruppenarbeit zielt darauf ab, Bewohner:innen mit Rückzugstendenzen, beginnenden Depressionen und Anpassungsstörungen/Anpassungsschwierigkeiten an die neue Umgebung bei der Bewältigung ihrer Krisen zu unterstützen. Inhalte: • Das bewohnerbezogene Betreuungskonzept • Überschaubare Kontakte mit anderen Bewohner:innen herstellen • Vertraute und gewohnte Umgebungen und Themen aufgreifen und dadurch Erinnerungen und Emotionen zu aktivieren • Identitätsfördernd zu arbeiten und damit Orientierung und Wohlbefinden herzustellen • Erfahrungsaustausch und Reflexion
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28.04.2026 −
Hannover
An diesen beiden Seminartagen wollen wir zunächst auf die spezifischen Besonderheiten in Tagespflegeeinrichtungen eingehen, wie zum Beispiel: - Häufige Krankheitsbilder in der Tagespflege - Tagesstruktur und Beschäftigungsmöglichkeiten in der Tagespflege (z.B. jahreszeitliche Themen, Feste feiern) - Maßnahmen zur Milieugestaltung in der Tagespflege - Biografiearbeit - Umgang mit herausfordernden Verhaltensweisen bei Gästen der Tagespflege - Umgang mit pflegenden Angehörigen Den Schwerpunkt bilden vielseitige Aktivierungsangebote, die sich insbesondere für den Einsatz in der Tagespflege eignen. Inhalte - Welche Materialien setze ich ein? - Wie entwickele ich daraus Beschäftigungsmöglichkeiten und Spiele? - Welche unterschiedlichen Kompetenzen der Senior:innen kann ich aktivieren? - Wie steuere ich gruppendynamische Prozesse? - Erfahrungsaustausch und Reflexion
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01.09.2026 −
Hannover
Ein handgeschriebener Gruß oder eine selbst hergestellte Karte sind ein sehr persönliches Geschenk. Erlernen Sie verschiedene Techniken wie Stempeln, Prägen und Verzieren, um Ihren Karten eine persönliche Note zu verleihen. Ob Geburtstag, Weihnachten oder einfach nur ein lieber Gruß – hier finden Sie Inspiration und professionelle Anleitung. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt und die Kreativität entsteht beim Ausprobieren. Inhalte: • Karten zu verschiedenen Anlässen und Jahreszeiten • in Farbenvielfalt und steigendem Schwierigkeitsgrad • mit unterschiedlichsten Materialien, Motiven, Techniken und Deko • individuell gestaltet, Unikate, die es so nicht zu kaufen gibt • Erfahrungsaustausch und Reflexion Gestalten Sie in zwei Tagen ca. 25 Grußkarten mit unterschiedlichsten Designs und Falttechniken. Mit diesem Portfolio sind sie bestens ausgerüstet schöne Kreativstunden anzubieten. Vom Anfänger, über den Demenzerkrankten bis hin zum Bastelfreak können Sie alle Bewohner:innen in Ihrer Einrichtung begeistern. Das Seminar eignet sich besonders für Einsteiger!
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24.11.2026 −
Hannover
Für eine Kurzzeitaktivierung braucht man nur wenige Minuten. Kurzaktivierungen lassen sich als Einzelaktivierung oder als Gruppenaktivierung durchführen. Sinnvoll und zielgruppengerecht angepasst, sind sie Medizin für das Wohlergehen der zu Aktivierenden. Das Weiterbildungsangebot enthält eine Vielzahl an Übungen sowie alltagstauglichen Anregungen, die sich ohne aufwändige Vorbereitung schnell in die Praxis integrieren lassen. Die Teilnehmenden dieser Fortbildung erlernen selbst den Spaß an den Kurzaktivie-rungen, indem sie diese gemeinsam ausprobieren. Inhalte: • Vorteile der 10-Minuten-Aktivierung • Vorbereitung und Organisation einer Beschäftigung • Zusammenstellung einer Aktivierungsbox • Hinweise und Tipps zur Durchführung einer Zehn-Minuten Aktivierung • Aktivierungsbeispiele • Praktische Übung, Durchführung und Reflexion von Aktivierungen • Einbindung der Kenntnisse aus der Biografiearbeit • Vermittlung eines ressourcenorientierten Ansatzes • Erfahrungsaustausch und Reflexion
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22.09.2026 −
Hannover
Der Erfolg in der Betreuung, im sozialen Bereich und in der Pflege steht und fällt mit der Qualität des Teams. Ein Umfeld, das von Vertrauen und offener Kommunikation geprägt ist, fördert gute Ergebnisse und steigert die Zufriedenheit aller Beteiligten. Doch wie formt man eine Gruppe von Individuen und unterschiedlichen Professionen in eine starke, kooperierende Einheit? Dieses Seminar bietet Ihnen die Werkzeuge und Strategien, um genau das zu erreichen. Entdecken Sie, wie Sie durch gezielte Zusammenarbeit und gegenseitiges Verständnis Ihr Team stetig verbessern und die gemeinsame Motivation stärken. Inhalte: • Die Bedeutung effektiver Teamarbeit für die Betreuungsqualität erkennen und schätzen lernen. • Die eigene Rolle und die der Teammitglieder klarer definieren können. • Kompetenzen im Bereich wertschätzender und lösungsorientierter Kommunikation ausbauen. • Konflikte frühzeitig erkennen und konstruktiv lösen lernen. • Praktische Werkzeuge und Methoden für eine stärkere Zusammenarbeit in den Arbeitsalltag integrieren können. • Das Bewusstsein für die eigene Zufriedenheit und die des Teams stärken.
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30.06.2026 −
Hannover
Ab und an sich etwas gönnen, sich zurücklehnen und Kraft schöpfen. In diesem Workshop erleben Sie Ihre Stimme als regenerierendes Element, das Ihnen Kraft und Erholung schenken kann. Gemeinsam werden wir an dem Stimmklang, der Atemtechnik und dem gemeinsamen Musizieren arbeiten. Gerade für Betroffene von chronisch entzündlichen neurologischen Erkrankungen ist die Stimme ein Instrument von besonderer Bedeutung. Die Erfahrung zeigt, dass Stimmfunktion, Sprechtechnik, Lautstärke, aber auch das Schlucken und die Konzentration sich durch Singen optimieren lassen. Jeder Mensch ist willkommen, um an dem Instrument Stimme zu arbeiten. Inhalte: • Atemtechniken für Stimme und Sprechen • eine klangvolle, hörbare Stimme entwickeln • Warm-ups für Körper und Stimme • Singen und Sprechgesang in der Gruppe • Rhythmik und Percussion • Körperarbeit • Keine Vorkenntnisse erforderlich!
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01.10.2026 −
Hannover
Kräuter sind Gewürz-, Heil- und Duftpflanzen in einem. Heilkräuter können in der Betreuung und Aktivierung älterer Menschen vielseitig eingesetzt werden, indem sie sensorische Reize (Duft, Geschmack, Haptik) bieten und die kognitive sowie motorische Aktivierung fördern. Richtig angewendet wirken sie entspannend, beruhigend oder anregend und häufig auch schmerzlindernd. Ihre Düfte wecken Erinnerungen und stärken die Identität, sie können wohltuend auf Befinden und Psyche wirken. In diesem Seminar tauchen wir in die Welt der Kräuter ein. Sie erleben an praktischen Beispielen die Wirkung der Kräuter und bekommen viele Anregungen für die Arbeit in ihren Einrichtungen. Inhalte: • Grundkenntnisse über ausgewählte, sichere Heilkräuter und ihre Wirkweisen erwerben • Methoden zur einfachen und sicheren Anwendung (z. B. Tee, Kompressen, Duft) in der Betreuung kennenlernen • Praktische Erfahrungen in der Herstellung einfacher Kräuterprodukte sammeln. • Ideen für die Integration von Kräutern in den Betreuungsalltag entwickeln
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21.05.2026 −
Hannover
Auch wenn viel alte und hochaltrige Menschen hauptsächlich sitzen, ist es wichtig in Händen und Füßen beweglich zu bleiben. Das ermöglicht nicht nur Autonomie, sondern auch im Fall eines Sturzes Abstützreaktionen, die schlimmere Verletzungen vermeiden können. In dieser Fortbildung lernen Sie viele Übungen zur Fuß- und Handgymnastik, die leicht in einer Senior:innengruppe umsetzbar sind. Inhalte - aktives Sitzen - Aufrichtung üben - Beweglichkeit für Hände und Füße - Dehnungsmöglichkeiten am, auf und um den Stuhl herum - Die Gruppe sitzend in Schwung bringen - Viele praktische Übungen - Erfahrungsaustausch und Reflexion
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03.09.2026 −
Hannover
Langanhaltende Einsamkeit kann die psychische und körperliche Gesundheit beeinträchtigen. Einige Risikofaktoren für Einsamkeit treffen insbesondere auf ältere und pflegebedürftige Menschen sowie auf pflegende Angehörige zu. Vielfältige Maßnahmen zur sozialen Einbindung und sozialen Unterstützung tragen zur Prävention oder zur Linderung von Einsamkeit bei. Inhalte: • Die verschiedenen Facetten von Einsamkeit im Alter unterscheiden (soziale Isolation vs. emotionale Einsamkeit). • Sowohl offensichtliche als auch subtile Anzeichen von Einsamkeit bei älteren Menschen erkennen. • Die Ursachen und Risikofaktoren für Einsamkeit bei Senioren besser verstehen. • Die eigene Rolle als Betreuungskraft bei der Prävention und Linderung von Einsamkeit reflektieren und stärken. • Einfache, aktivierende Maßnahmen und Kommunikationsstrategien einsetzen, um Einsamkeit entgegenzuwirken. • Ressourcen und Netzwerke nutzen, um Betroffene an weiterführende Hilfsangebote zu vermitteln. • Erfahrungsaustausch und Reflexion
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23.04.2026 −
Hannover
Lachen ist gesund – es stärkt die Muskulatur, fördert die Atmung und macht einfach Freude! Aber nicht nur das: • Lachen kann Schmerzen zum Verschwinden bringen. • Beim Lachen entspannt sich die Skelettmuskulatur, die Durchblutung wird verbessert und die Lymphflüssigkeit schneller durch den Körper bewegt. • Lachen soll das Immunsystem stärken. • Den Geist soll Lachen locker machen und damit die Kreativität steigern. • Durch Lachen werden negative Gedanken gestoppt, Menschen werden optimistischer. Humor eröffnet die Möglichkeit, den Herausforderungen des Lebens mit Leichtigkeit und Freude zu begegnen. In der Betreuung von Senior:innen darf der Humor nicht zu kurz kommen und hilft uns leichter durch den Berufsalltag zu kommen. Dabei geht es auch um Selbstfürsorge, Kommunikation, Authentizität und Achtsamkeit. Geschichten, Witze oder Clownereien können das Leben der Bewohner:innen und der Mitarbeiten-den bereichern und vereinfachen. Ausprobieren und Spaß haben! Inhalte: • Informationen zum Thema • Moderierter kollegialer Austausch • Praktische Übungen mit Spaß und Freude • Erfahrungsaustausch und Reflexion der beruflichen Praxis
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24.06.2026 −
Hannover
Frische Waldluft schnuppern, eine kräftige Meeresbrise einatmen, Atmung ist unser spürbarer Lebensrhythmus, der mit jedem Atemzug unsere Lunge mit Energie füllt. Viele alte Menschen atmen unbewusst flach, der Atem reicht nicht mehr bis tief in den Bauch. Er bleibt im Brustkorb stecken und verursacht das Gefühl kurzatmig zu sein, wenig Schwung zu haben. Hier setzt das Konzept Atemreise an: In einer offenen Atmosphäre erleben die Senior:innen eine interaktive Geschichte. Spielerisch bewegen sie sich, aktivieren das Körpergedächtnis, bekommen wieder Luft und schöpfen neue Kraft. In diesem Seminar lernen Sie, dass Atemgymnastik Motivation zum tiefen Atmen ist. Durch Atemtraining wird die Atemmuskulatur gestärkt. Die Atmung wird tiefer und gleichmäßiger, die Sauerstoffversorgung verbessert, der Kreislauf angeregt. Inhalte: • Anatomische Grundlagen der Atmung • Zusammenhang zwischen Körperhaltung und Atmung • ganzkörperliche Lockerungsübungen • spezifische Übungen für die Atemregion • Konzept und Aufbau einer Atemreise • Was muss ich beachten? • Abschluss: z.B. mit gestärkter Stimme singen • Erfahrungsaustausch und Reflexion
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25.08.2026 −
Hannover
Diese Fortbildung richtet sich an Betreuungskräfte, die kreative Methoden in der Arbeit mit Menschen mit Demenz einsetzen möchten. Sie lernen, wie Malen und Drucken mit verschiedenen (Natur-)Materialien und Techniken gezielt genutzt werden kann, um positive Erlebnisse und eine bereichernde Abwechslung zum Alltag zu schaffen. Im Fokus steht, wie Kunst ohne Erfolgsdruck Freude bereitet und das Wohlbefinden der demenziell Erkrankten fördert. Mit vielen praktischen Anregungen wird Ihnen gezeigt, wie Sie kreative Angebote in Ihren Betreuungsalltag integrieren und dabei die Lebensfreude Ihrer Klient:innen spürbar steigern können. Lassen Sie sich inspirieren und erleben Sie, wie Kunst kleine Wunder bewirken kann. Inhalte: • Mit Farben und Materialien experimentieren und eigene Kunstwerke entstehen lassen • Wie entwickele ich daraus Beschäftigungsmöglichkeiten? • Welche unterschiedlichen Kompetenzen der Senior:innen kann ich aktivieren? • Chancen und Grenzen • Wie steuere ich gruppendynamische Prozesse? • Erfahrungsaustausch und Reflexion
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10.09.2026 −
Hannover
Im fortgeschrittenen Demenzzustand sind Betroffene extrem verletzbar, hilflos und ausgeliefert. Das Therapieangebot für Menschen mit Demenz fragt selten danach, ob entsprechende Maßnahmen auch dem Wohlbefinden dienen. Die soziale Betreuung ist darauf ausgerichtet, Menschen mit Aktivitäten zu beschäftigen, damit der Alltag im Pflegeheim Struktur bekommt. Außerdem werden im besten Falle so die Ressourcen der Bewohner:innen erhalten und gefördert. Aber tun wir nicht manchmal auch zu viel des Guten, wenn wir demenziell Erkrankten immer wieder Aktivierungsangebote machen? Hinter dem Begriff „Therapeutisches Gammeln“ verbirgt sich nicht etwa das Nichtstun ohne Planung. Vielmehr geht es darum, die Möglichkeiten, die Tagesform, das Hier und Jetzt der Bewohner:innen in den Vordergrund zu stellen und damit zu arbeiten. Inhalte: • Demenz und die Abgrenzung zu anderen Erkrankungen im Alter • Alterstheorien • Motivation • Akzeptanz und Austausch • Erfahrungsaustausch und Reflexion
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15.09.2026 −
Hannover
Mit der Atmung der Klient:innen arbeiten, Qualitäten unterstützen und individuell-körperlich begleiten. Mit den Methoden des Kurses erlangen Sie manuelle Fertigkeiten, die Sie in jedweder Situation einsetzen können, um Ihre palliative Pflege oder Therapie zu optimieren. Im Kurs werden grundlegende Aspekte der palliativen, betreuenden Arbeit vermittelt. Alle Anteile der Atemmassage werden erlernt, um Sie in der pflegerischen oder therapeutischen Arbeit einsetzen zu können. Inhalte: • Palliative Care / grundlegende Aspekte der palliativen Begleitung • manuelle Techniken zur Begleitung in Therapie und Pflege • Essen & Trinken als basale Stimulation • Aromen in der palliativen Therapie und Pflege • die ethische Auseinandersetzung der palliativen Therapie und Pflege • die Atemmassage in der palliativen Begleitung • der Einsatz der Sing- und Sprechstimme des Begleitenden • Musik und Gesang in der palliativen Versorgung • Begleitung von Angehörigen • Erfahrungsaustausch und Reflexion
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10.11.2026 −
Hannover
Lassen Sie sich in unserem praxisorientierten Seminar inspirieren, wie Sie den Betreuungsalltag mit einfachen, kreativen Mitteln bereichern können. Lernen Sie, wie klassische Techniken wie Pappmaché und viele weitere spannende Ideen zur Aktivierung und Biografiearbeit genutzt werden können. Erleben Sie, wie kreative Angebote die Lebensfreude Ihrer Klientinnen und Klienten nachhaltig steigern und die soziale Interaktion fördern. Inhalte: • Grundlagen und Techniken der Pappmaché-Herstellung • Biografieorientiertes Basteln: Erinnerungen kreativ aufgreifen • Upcycling-Ideen mit Alltagsmaterialien • Sensorische Erlebnisse durch taktile Materialien • Anregungen für musikalische und künstlerische Projekte • Praktische Tipps für die Anpassung an verschiedene Fähigkeiten • Austausch und Reflexion über eigene Betreuungserfahrungen
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01.06.2026 −
Hannover
Psychische Krankheiten häufen sich nicht nur in der jüngeren Bevölkerung, auch der Anteil der psychiatrisch erkrankten Senior:innen ist nicht zu unterschätzen und stellt an Menschen, die in der Betreuung von Senior:innen tätig sind, ganz besondere Herausforderungen. • Wie finde ich den richtigen Umgang in der Betreuung mit den Betroffenen? • Welche besonderen Bedürfnisse haben Menschen mit psychischen Erkrankungen und worauf muss ich in der Kommunikation achten? Dieses Seminar soll Menschen, die in der Betreuung von Senior:innen tätig sind, ein Grundwissen über die häufigsten psychiatrischen Krankheitsbilder vermitteln und an Beispielen aufzeigen, wie mit dieser besonderen Herausforderung umgegangen werden kann. Inhalte: • Grundlagen psychiatrischer Krankheitsbilder • Depression oder Demenz? • Selbstverletzendes Verhalten und Suizid im Alter • Besonderheiten in der Kommunikation • Beschäftigungsmöglichkeiten • Fallbeispiele aus der Praxis • Erfahrungsaustausch und Reflexion
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24.09.2026 −
Hannover
Die psychische Widerstandsfähigkeit, die es uns Menschen ermöglicht, Krisen zu bewältigen und unter Einbeziehung der eigenen Möglichkeiten vielleicht sogar gestärkt aus diesen Situationen hervorzugehen, bezeichnet man als Resilienz. Würde man Resilienz bildlich beschreiben und hätte die Wahl zwischen der standfesten Eiche oder dem Schilfrohr, so steht das Schilfrohr für die Eigenschaften der Resilienz. Es ist biegsam im Sturm, und wenn Hagel und Regen darauf einprasseln, legt es sich flach nieder. Ist die Gefahr vorüber, richtet es sich wieder auf, biegt sich im Wind und ist in der Zwischenzeit vielleicht sogar ein Stück gewachsen. Insofern kann man mit Resilienz neben der Widerstandskraft auch die Anpassungs- und Veränderungskraft von uns Menschen bezeichnen. Die Arbeitsbedingungen in der Altenpflege sind heute geprägt von Zeitdruck, hohen körperlichen und psychischen Belastungen sowie wechselnden Arbeitszeiten. Ob beruflicher Stress, private Probleme oder Krankheit: Resiliente Menschen meistern Krisen einfacher. Inhalte: • Identifikation der Stressoren: Was stresst mich? • Wie kann ich Resilienz entwickeln und trainieren? • Professionelle und individuelle Selbstfürsorge: Was kann ich tun, damit meine eigene Motivation und Leistungskraft erhalten bleiben? • Erfahrungsaustausch und Reflexion
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20.10.2026 −
Hannover
Rollatoren gehören mittlerweile ganz selbstverständlich zum Leben von vielen Älteren. Damit können sie ihren Alltag erleichtern und ihren Aktionsradius vergrößern. Und sie können mehr am sozialen Leben teilhaben. Falsch verwendet kann eine solche Mobilitätshilfe beispielsweise Sturzrisiken erhöhen und Haltungsprobleme vergrößern statt verbessern. Außerdem: Ein Rollator ist viel mehr als nur eine einfache Gehhilfe; er ist auch ein Trainingsgerät. Das Wichtigste ist, mit dem Rollator gehen zu lernen und sich dabei richtig zu halten. Wir zeigen, wie das geht und wie man dies anderen beibringt. Aber auch das effektive Bremsen, das möglichst einfache Rangieren und das sichere bergauf und bergab Bewegen. Bei der Fortbildung üben wir den Umgang mit Stolperfallen und zeigen, wie man einen Rollator aktiv in einer Bewegungsrunde einsetzt und ihn als Gymnastikgerät vielseitig nutzt. Inhalte: • Zusammenhänge von Rollator, sicherem Umgang und Sturzprophylaxe • Einstellung des Rollators • Viel Praxis für Mobilität, Kraft und Gleichgewicht • Erfahrungsaustausch und Reflexion Voraussetzungen: Bitte bringen Sie einen Rollator mit!
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15.09.2026 −
Hannover
Zeit- und Stressmanagement sind eng miteinander verbunden, wobei effektives Zeitmanagement Stress reduziert, indem es hilft, die Kontrolle über den eigenen Zeitplan zu behalten, Prioritäten zu setzen und Überforderung zu vermeiden. Ebenso wichtig ist die persönliche Selbstfürsorge durch Entspannungstechniken, Ausgleichsaktivitäten und das Nutzen professioneller Hilfe und Beratung, um die eigenen Ressourcen zu schützen. Zu den wichtigsten Strategien gehören realistische Planung, das Setzen von Grenzen, die aktive Einplanung von Pausen und Entspannungstechniken. Inhalte: • Grundlagen des Zeitmanagements: Prioritäten richtig setzen und Aufgaben effektiv planen • Stressbewältigungstechniken: Praktische Übungen zur Soforthilfe bei akutem Stress und zur langfristigen Resilienzstärkung • Identifikation von Zeitfressern: Analyse und Eliminierung persönlicher Produktivi-tätskiller • Work-Life-Balance: Strategien zur nachhaltigen Verbesserung der Balance zwi-schen Beruf und Privatleben • Erfahrungsaustausch und Reflexion
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27.10.2026 −
Hannover
Die Sorge um spirituelle Themen, Nöte, Fragen und Ressourcen wird als Spiritual Care bezeichnet. Spiritual Care gewährleistet konkrete spirituelle Begleitung. Spiritualität umfasst den Bereich der existentiellen Fragen, der persönlichen Wertvor-stellungen und der spirituellen/religiösen Vorstellungen und Praktiken und gehört, unabhängig von Religion oder Weltanschauung, zum menschlichen Leben. Spiritual Care beginnt als Selbstsorge des einzelnen Menschen, die durch Fürsorge und Begleitung unterstützt und gefördert wird. Sie findet überall dort statt, wo erkrankte Menschen durch Hospiz- und Palliativversorgung begleitet werden – zu Hause, auf einer Palliativstation, im Alten- und Pflegeheim, im stationären Hospiz und in anderen Einrichtungen. Spirituelle Begleitung gilt erkrankten Menschen, ihren An- und Zugehörigen, sowie den Mitarbeitenden – unabhängig von Weltanschauung, Religion oder Konfession. Es erfordert eine sensible und ganzheitliche spirituelle Betreuung, die die individuellen Bedürfnisse der Betroffenen berücksichtigen. Inhalte: • spirituelle Betreuung zum Lebensende – Warum? • Gespräche über Tod im kulturellen Zusammenhang unserer Geschichte • Die Sterbephasen – Auflösung der Elemente – der Übergang • Der spirituelle Schmerz (Total Pain) • Vergebung und Frieden mit der Vergangenheit • Rituale oder Symbole • Erfahrungsaustausch und Reflexion
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06.10.2026 −
Hannover
Die meisten Stürze der Senioren passieren in Altenpflegeeinrichtungen, oft mit weitreichenden Folgen. Das Bewegungsprogramm STABS vermittelt Betreuungskräften in einem zweitägigen Seminar, wie eine Sturzprophylaxegruppe in Altenpflegeeinrichtungen strukturiert durchgeführt werden kann. Dabei lernen die Teilnehmer effektive und nachhaltige Bewegungsübungen zur Sturzprophylaxe kennen, einschließlich des Handlings sowie der Methodik und Didaktik. Zusätzlich erhalten die Teilnehmer ein strukturiertes Übungsheft (nicht im Handel erhältlich) mit ausführlichen Beschreibungen, abgestimmt auf die Ziele der Sturzprophylaxe zur Umsetzung des erlernten Wissens. Inhalte: • Sensibilisierung möglicher Sturzrisiken und deren Auswirkungen • Erlangen von Fachwissen zur Sturzprophylaxe • Erlernen von Bewegungsübungen, abgestimmt auf die jeweiligen Ziele der Sturzprophylaxe • Zusammenhänge verstehen können sowie deren Bedeutung und Sinnhaftigkeit im Rahmen der Sturzprophylaxe • Erfahrungsaustausch und Reflexion
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25.06.2026 −
Hannover
Tanzen im Sitzen bringt unheimlich viel Spaß! In dieser Fortbildung lernen Sie zu den bekannten Pop- und Rock Hits der letzten Jahrzehnte geeignete Sitztänze, welche Sie dann in der Betreuung umsetzen können. Schritt für Schritt werden Tänze geübt und das gezielte Anleiten ausprobiert. Praktische Übungen erleichtern das einfache Choreographieren und Gestalten von Sitztänzen zu eigener Musik. Inhalte: • Das Erlernen und Praktizieren von Sitztänzen • Das Anleiten und Begleiten von Tänzen im Sitzen • Geeignete Musik / Kriterien zur Musikwahl • Praktische Übungen und gemeinsames Erarbeiten von einfachen Sitztänzen • Erfahrungsaustausch und Reflexion
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29.10.2026 −
Hannover
Fühlen, Riechen und Wahrnehmen – Dinge aus der Natur laden ein zum Erinnern, Erzählen, Erfühlen, Singen und Bewegen. Von Kastanien über Steine bis zu Lehmkugeln, vom Blütenzweig bis zur Baumrinde, vieles kann für die Einzelbetreuung oder die Gruppenstunde eingesetzt werden. Ob für orientierte alte Menschen oder für Menschen mit Demenz: In der Natur finden Betreuungskräfte immer das Passende. Zusammen mit Liedern, Versen und Gedichten knüpfen Dinge aus der Natur an die Lebenswelten der alten Menschen an. Darüber hinaus wird die sensomotorische Wahrnehmung gefördert. Im Vordergrund einer möglichen kreativen Gestaltung steht nicht das Endprodukt, sondern das kreative Gestalten als prozessorientierter Vorgang, der sich stets an den Ressourcen der/des Einzelnen im Sinne von Erhalten, Stärken und Festigen der vorhandenen Fähigkeiten orientiert. Dabei spielen Zuwendung und Ermutigung eine große Rolle. Inhalte: • Sinnesanregung in der Natur • Selbsterfahrungen, Sensibilisierung – aus dem Blick der/des Betroffenen • Mit Naturmaterial die Sinne aktvieren und in mehreren Schritten etwas Schönes herstellen • Nutzung vorhandener Möglichkeiten ohne erhöhten Aufwand • Überlegung für praktikable Einheiten im Einzel- und Gruppenangebot • Reflexion der beruflichen Praxis und Austausch
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09.06.2026 −
Hannover
Eine Betreuungskraft steht vor der Herausforderung, eine Gruppe oder ein Publikum 30 bis 120 min sinnvoll und abwechslungsreich zu beschäftigen und zu betreuen. An Demenz Erkrankte, Bewohner im Rollstuhl oder andere Einschränkungen... alle sind herzlich willkommen und werden eine fröhliche Zeit in netter Gemeinschaft erleben. Anhand von zwei Beispielen werden Ideen und Konzepte erarbeitet und auf die Bewohner/Gäste biographiegerecht zugeschnitten. Bereits Erlerntes und Erlebtes wird aktiviert. Musikeinlagen, Denksport und Gedächtnistraining finden Anwendung sowie Bewegungsangebote und das Einbeziehen der Sinne. Wortbeiträge und der Austausch in der TN-Gruppe ist ausdrücklich erwünscht. Nach zwei Tagen ist die Betreuungskraft in der Lage, ein auf die Biographie der Bewohner zugeschnittenes, der Jahreszeit entsprechendes, immer wieder neu und vielfältiges Programm zu präsentieren. Inhalte: • Ideen entwickeln, Ablauf planen, Teilnehmer:innen festlegen • Material, Ressoucen festlegen • Einstieg, Ankommen, Überblick geben • Aktivitäten zum Selbermachen, Bewegung, Denksport und Gedächtnistraining, gesellige Runde, fröhliches Miteinander Erinnerungsarbeit, Basale Stimulation, themenspezifische Musikauswahl • Fallbeispiele aus der Praxis • Erfahrungsaustausch und Reflexion
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08.09.2026 −
Hannover
An diesem Seminartag wollen wir mit Melodien aus aller Welt eine Welt-Reise im Sitztanz starten. Musik weckt in (fast) jedem Menschen die Lust sich zu bewegen. Diesen „Türöffner“ nutzen wir beim Tanzen im Sitzen und stimulieren damit Körper, Geist und Seele, gerade auch bei Menschen mit Demenz. Das gemeinsame Tanzen in der Gruppe, die Freude an der Harmonie zwischen Bewegung und Musik, das Hören und Singen von vertrauten Melodien bereitet Spaß und weckt Erinnerungen. Ergänzt wird der Tag durch ein "Reisen ohne Koffer". Wir verknüpfen Musik mit Reiseerlebnissen und wecken biographische Urlaubs-Erinnerungen. Inhalte: • Wie organisiere und gestalte ich eine erfolgreiche Tanzstunde im Sitzen? • Die richtige Musik: Kriterien für die Musikauswahl • Welches Land steht für welchen Tanz z.B.: Polka, Sirtaki, Cha-Cha-Cha und wie können dazu einfache Bewegungsabläufe kreiert werden? • Reisen ohne Koffer, Urlaubserinnerungen wecken • Erfahrungsaustausch und Reflexion
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30.04.2026 −
Hannover
Yoga ist eine wertvolle Quelle der Ruhe und des Wohlbefindens, besonders für ältere Menschen, die in einer Einrichtung betreut werden: Räumliche Wahrnehmung wird geschult, Atmung gefördert und durch gemeinsame Aktivität so manche körperliche Herausforderung angenommen. Durch Aufmunterung und Lob kann der Yoga-Unterrichtende die Bereitschaft zur Bewegung fördern und gleichzeitig eine Auszeit im Alltag zelebrieren. Auch für Mitarbeiter:innen kann die Yogastunde eine Möglichkeit der Regeneration sein. Inhalte: • Was ist Yoga? Was steckt hinter der jahrtausendalten Tradition? • Warum brauchen älteren Menschen Entspannung und Stressreduktion? • Selbsterfahrung: Sanfte Yogaübungen für Gelenke, Augen, Schultern und Nacken, Arme und Beine • Erlernen von Yoga-Asanas (Übungen) im Sitzen für ältere Menschen mit Bewegungseinschränkungen • Wertschätzende Berücksichtigung der Möglichkeiten der teilnehmenden Senior:innen • Erfahrungsaustausch und Reflexion Bitte bringen Sie mit: bequeme Kleidung, in der Sie sich gut bewegen können, ggf. dicke Socken
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